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Umbau des Leinpegel Abtsgmünd

  • Regierungspräsidium Stuttgart Dienstsitz Ellwangen, Abteilung Umweltschutz
  • 2009 – 2010
  • Der Leinpegel Abtsgmünd war ein klassisches Absturzbauwerk mit Tosbecken und einer Gesamtabsturzhöhe von 1,67 m. Durch den Absturz war die Durchgängigkeit der Lein an dieser Stelle für alle Wasserlebewesen unterbrochen. Durch die Anlage der Rampe wurde die Durchgängigkeit wiederhergestellt.
    • Setzsteinrampe
    • Niedrigwasserbereich in einer Breite von 3 m in Beton verlegt mit ca. 5 cm tief ausgekratzten Fugen und Verfüllung mit Sohlsubstrat.
    • Verlegung der Setzsteine im Tosbecken auf Verfüllung mit Schmutzschotter mit hohem bindigem Anteil.
    • Versetzung der Setzsteine im Flussbett auf 3-schichtigem Filter, Aufbau gemäss Filterregeln
    • Nachbettsicherung mit Steinschüttung d65,NB = 0,60 m bis zur vorhandenen Sohlsicherung bzw. mit einer Länge von 13 m.
    • Keine Änderung am Kontrollquerschnitt der Wehrschwelle und Ansatz der Rampe 5 cm unter tiefstem Schwellenpunkt.
    • Durchhang der Rampe von 0,22 m auf 0,64 m steigend. Der Rampendurchhang an der Krone entspricht dem Durchhang der Wehrschwelle.

 

wasserbau_jagst

Absturzbeseitigung Jagst in Ellwangen – Schrezheim und Schönau

  • Regierungspräsidium Stuttgart Landesbetrieb Gewässer
  • 2011
  • An den vorhandenen Abstürzen in der Jagst bei Schrezheim und Schönau war die gewässerökologische Durchgängigkeit durch den Einbau von rauen Rampen mit Flussbausteinen wieder herzustellen. Um die Arbeiten an der Flusssohle durchführen zu können, wurde an beiden Rampen die Wasserhaltung mit Fangedämmen, Rohrleitungen und Trockenlegung der Flusssohle mittels Pumpen betrieben.

 

wasserbau_mittelrot

Absturzbeseitigung Pegel Mittelrot

  • Regierungspräsidium Stuttgart Abteilung Umwelt
  • 2011
  • An dem vorhandenen Absturz in der Fichtenberger Rot bei Mittelrot war die gewässerökologische Durchgängigkeit durch den Einbau einer rauen Rampe mit Flussbausteinen wieder herzustellen. Um die Arbeiten an der Flusssohle durchführen zu können, wurde an der Rampe die Wasserhaltung mit Hilfe einer halbseitigen Trockenlegung durch Big Bags betrieben.

 

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Pegel Bohlheim / Brenz

  • Gewässerdirektion Neckar, Bereich Ellwangen
  • 2004
  • Der vorhandene Pegel Bohlheim wurde mit einer Ultraschallmessanlage ausgestattet, um die Anforderungen für die Erfassung von Geschwindigkeit und Wasserstand zu erfüllen. Neben der Anpassung des Pegels an die Erfordernisse der Abflussstatistik war es erforderlich, die vorhandene Sohlstufe von über einem Meter ökologisch wieder durchgängig zu machen. Hierfür wurde ein Raugerinne konzipiert, das sowohl die Anforderung für den Fischaufstieg wie auch die Anforderung für eine möglichst geringe Beeinträchtigung der Pegelmessung erfüllt. Das Raugerinne wurde mit säulenartig, hochkant gestellten Steinen, die in das vorhandene Tosbecken eingebracht wurden, realisiert. Es entstanden dabei neun Becken, die über einen grossen Abflussbereich den erforderlichen geringen Höhenunterschied zwischen den Becken sicher stellen. Das Raugerinne erhielt eine Zulaufklappe, um es für Wartungen und bei Mähbetrieb in der Brenz absperren zu können.

    Die neue Datenerfassungsanlage wurde an das Datenübertragungsnetz der Landesanstalt für Umweltschutz angeschlossen.


 

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Hochwasserrückhaltebecken Tonnenberg

  • Wasser- und Bodenverband Sechta-Eger
  • 2002 – 2005
  • Auf der Grundlage eines Flussgebietsmodells wurde der Standort Tonnennberg als Schutz für die Bopfinger Stadtteile Aufhausen und Oberdorf ausgesucht. Realisiert wird ein Hochwasserrückhaltebecken mit einem Fassungsvermögen von 185 000 m³, einer Dammhöhe von 11 m und einem Dammvolumen von ca. 70 000 m³. Für die Abflussdrosselung, zum Erhalt der Durchgängigkeit und als Hochwasserentlastung wird eine Trog bzw. Rahmen mit Dammbalken erstellt. Der Damm wird gleichzeitig für die Führung eines Wirtschaftswegs der Flurbereinigung genutzt. Der Damm wurde als Ein-Zonen-Damm aus örtlich anstehendem Material realisiert.

 

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Brenz – Wehr am WCM See Heidenheim

  • Gewässerdirektion Neckar, Bereich Ellwangen; Stadt Heidenheim, Landesgartenschau GmbH
  • 2002 -2003
  • Nach dem Abbruch der alten Wehranlagen im Rahmen der Offenlegung der Brenz war es erforderlich, zum Erhalt des historischen WCM-Sees in Heidenheim eine neue Wehranlage zu bauen. Die Lage des Wehrs wurde dabei um ca. 20 m flussaufwärts verschoben, um unterhalb des Wehrs mit dem gleichzeitig gebauten Umgehungsgerinne einmünden zu können. Da sich das Wehr auf dem Gelände der zukünftigen Landesgartenschau 2006 befindet, waren hohen Anforderungen an die optische Einbindung des Wehres gestellt. Realisiert wurde ein zweifeldriges Wehr mit einer 8 m breiten, beweglichen Fischbauchklappe und einem 14 m langen festen Wehr. Der optischen Einbindung dient die Gestaltung der Wehrflügelmauern als Bastionen und ihre Verkleidung mit Naturstein. Über das Wehr wurde eine kreisbogenförmige Fussgängerbrücke gelegt, die die beiden Ufer der Brenz für die Landsgartenschaubesucher hier verbindet. Die technische Ausrüstung für das bewegliche Wehr wurde vollständig und unauffällig in die westliche Bastion integriert. Das Wehr wurde in enger Zusammenarbeit mit Brückenarchitekt, Tragwerksplaner, Landschaftsplaner und Wasserbaubüro realisiert, um alle zum Teil widerstrebenden Interessen berücksichtigen zu können.